Vorwort


Der Rettungsdienst hat in den letzten Jahren, vor allem durch die Einführung des Sanitäter-Gesetzes im Jahre 2002, deutliche Qualitätsfortschritte gemacht. Wie jeder in der Akutversorgung tätige schon am eigenen Leib erfahren konnte, ist das Fachwissen im Lehrsaal klar, verständlich und logisch, in der Realität kommt es schlussendlich jedoch nicht zur Umsetzung des erlernten Wissens, da in der Notfallsituation plötzlich zusätzliche multiple Einflussfaktoren auf die Teams einwirken, welche sie von ihrer eigentlichen Arbeit ablenken. Psychischer Stress, unübersichtliche Szenarien, betroffene Angehörige und vieles mehr lenken die Einsatzkräfte ab und verhindern oftmals eine adäquate Versorgung von Notfallpatienten. Simulationstrainings haben sich in den letzten Jahren als effektives Unterrichtsmittel etabliert um Fachwissen unter Belastung anzuwenden und so Einsatzteams auf die Realität vorzubereiten.

Konzept


Das Konzept "ride and rescue" verfolgt diesen Trend weiter. Mit Sport, Spass und Spiel bilden sich Teams fort und trainieren die Umsetzung des theoretischen Know-hows unter realen Bedingungen. Bei diesem notfallmedizinischen Wettbewerb absolvieren Teams mehrere, möglichst realistisch gestaltete, Notfallszenarien. Zu den Szenarien gelangen die Mannschaften mit dem Fahrrad, als Ausrüstung reicht lediglich ein Notfallrucksack (zusätzliches Material wird bei den Stationen bereitgestellt). Zwischen den Notfallstationen werden Fun-Stationen errichtet, an denen spielerisch diverse Aufgabenstellungen abgehandelt werden müssen. Teams bestehend aus maximal vier Teilnehmern, können daran teilnehmen. Es gibt zwei getrennte Wertungen. Eine für Teams mit Arzt und eine für Teams ohne Arzt.


hier finden Sie genaue Instruktionen sowie das Anmeldeformular.